Wird wird man Reenactor ? Eine gute Frage !
Mittlerweile konnte die Wissenschaft eine Antwort auf diese spannende Frage finden. Noch vor ein paar Jahren ging man davon aus, daß man durch Besuche von Museen, Mittelaltermärkten etc. langsam zum Reenactor wird. Das ist grundlegend falsch! Man wird berufen ! Insgesamt gibt es in Deutschalnd nur ca. 200 echte Reenactor ( stand mal so in der Fuldar Zeitung ) . Eine Berufung funktioniert in den meisten Fällen wie folgt:
Im Alter von 5 oder 6 Jahren wacht der zukünftige Reenactor Nachts auf und weiß:” Ich werde den Stallknecht Karls des Großartigen am 12.06. 1280 darstellen und zwar um 18 Uhr Abends auf Burg Greifenstein 2 Stock 3 Zimmer von links. Da wo die Tür knarzt.
Nach dieser Erkenntnis beginnt der Auserwählte sich auf seine Darstellung vorzubereiten indem er:
Alle Museeun des Umkreises jahrelang besucht, alle zum Thema stehenden Bücher auswendig lernt. Sämtliche Stadtarchive auswendig kennt. Ist dies passiert sollte man sich die notwendigen handwerklichen und theoretischen Fähigkeiten aneignen
Dies sind: Schmieden, Nähen, Schreinerei, Zinngießen, Bronzearbeiten, Handmalerei, 14 verschiedene alte Sprachen auf universitärem Niveau, Fechten, Architektur, Kochen, Schusterrei, Böttcherie, Plattnerei,Reiten, Minnesang, Lederverbeitung, Kostümkunde und vieles mehr.
Dann kann man beginnen sich seine erste Ausrüstung anzufertigen.
Ist dies passiert kann man sich auf den letzten aber schwierigsten Schritt auf dem Pfad des Reenactmet begeben. Dem Posten in historischen Foren
